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Häufig gestellte Fragen

Frage: Wenn wir eine Freude im Leben erhalten, dann verlässt uns eine andere. Können wir alle Freuden des Lebens gleichzeitig haben? Können wir alles haben, wenn wir meditieren?
Antwort: Im Leben gibt es gleichzeitig positive und negative Gedanken. Gedanken können nicht vollkommen positiv oder vollkommen negativ sein. Eine Person hat nicht ausschließlich schlechte Zeiten. Glück und Sorgen sind zwei Seiten des Lebens. Wenn wir aber meditieren, dann verbleibt der Geist bei positiven Gedanken und auf diese Weise werden negative Gedanken vermindert und somit werden wir langsam weniger Sorgen haben. Die Negativität in Dir wird verringert und ihre Auswirkung auf Dein Leben wird schwächer werden. Du beginnst, nach Glück unter allen Umständen zu suchen. Dein Geist beginnt, gute Eigenschaften in jedem Menschen zu bemerken. Du wirst nicht von Menschen oder Situationen geplagt werden. Regelmäßige Meditation bringt positive Gedanken in Deinem Geist hervor und dies macht Dich glücklich.

Frage: Kann Kindern Meditation beigebracht werden?
Antwort: Natürlich. Wenn das Kind von jungem Alter an regelmäßig, täglich 15 Minuten lang sitzen (und meditieren) kann, wird es davon profitieren. Seine Konzentrationsfähigkeit wird sich verbessern. Es wird geistig stabil sein und seine Unruhe wird abnehmen. Es wird in der Lage sein, sich vollkommen auf das zu konzentrieren, was es gerade macht, sei es lernen oder spielen. Deshalb wird es mit weniger Anstrengung bessere Leistungen in seinem Lernen erbringen und wird sein Gedächtnis verbessern. Es wird immer fröhlich und erfüllt sein. Es wird nicht wegen Kleinigkeiten weinen oder sich darüber aufregen. Es wird zufrieden und glücklich mit dem was es erhält, sein. Wenn alle Familienmitglieder meditieren, dann wird es nicht notwendig sein, einen Tempel draußen zu besuchen, da das Heim selbst zum Tempel wird. Die Energie im Haus wird sich schnell bessern. Die ganze Familie wird Freude, Frieden und Glück erfahren.

Frage: Ist es angemessen, daß Frauen während ihrer monatlichen Periode meditieren?
Antwort: Ja. Du kannst auch während Deiner monatlichen Periode meditieren denn ich spreche von der Seele, bei der es keinen Unterschied zwischen männlich und weiblich gibt. Und dies ist eine Eigenschaft des physischen Körpers. Aus diesem Grunde begrüße ich Euch alle als Heilige Seelen (Punyatmas) bevor ich mit meinen Vorträgen beginne. In der Meditation ist es notwendig, vom physischen zum energetischen Körper fortzuschreiten, bei dem es keine geschlechtliche Unterscheidung gibt.

Frage: Ich habe viele negative Gedanken. Was soll ich machen ?
Antwort: Meditation ist der einzige Weg, um seine negativen Gedanken zu kontrollieren. Wann immer Du negative Gedanken hast, dann sei wachsam und sage Deinem Verstand, daß Swamiji gesagt hat, nicht negativ zu denken. Wenn Du den ersten Gedanken unterbrichst, dann wird sich die Gedankenkette nicht entwickeln. Wenn Du den ersten Gedanken nicht abbrichst, dann wird dies Raum für einen zweiten Gedanken schaffen, und dann für einen dritten Gedanken…und am Ende wirst Du mehr als eine halbe Stunde lang in Gedanken über die Vergangenheit gefangen sein. Ein Marathi Schriftsteller hat einmal geschrieben, daß es in Ordnung ist, wenn Du Dich zurückhälst, wenn das erste Glas Likör vor Dir steht. Wenn Du aber dieses erste Glas trinkst, dann wird Deine Selbstkontrolle für das zweite Glas weniger werden und langsam wird Dein Geist schwach. Und dann wirst Du zum Alkoholiker. Auf vergleichbare Weise wird der zweite negative Gedanke nicht auftreten, wenn Du den ersten negativen Gedanken stoppst. Und auch wenn er kommt, dann wirst Du erkennen, daß Du vorsichtig sein mußt und Du wirst Dich nicht in ihm verfangen. Aber wenn Dein Geist schwach wird, dann wird es schwierig sein, ihn zu kontrollieren. Hierzu musst Du zu Deinem Guru beten. Du musst auf der Hut sein und Deinen Geist auf das, was Dein Guru lehrt richten. Wenn der Guru sich nicht auf bestimmte Weise verhält, dann kann auch der Anhänger dies nicht tun. Auf diese Weise wird Deine Aufmerksamkeit auf den Guru gerichtet sein. Nur dann wirst Du diese Dinge vermeiden.

Frage: Was ist die beste Zeit um mit dem maximalen Nutzen zu meditieren? Morgens oder abends? Sollten wir nur nach einem Bad meditieren? Sollten wir unsere Augen während der Meditation offen oder geschlossen halten?
Antwort: Ein Bad macht einen friedlich und ausgeglichen und verbessert die Durchblutung. Man fühlt sich sauber und frisch. Die angemessene Zeit ist vor dem Sonnenaufgang zwischen 3.30 und 9 Uhr morgens. Die Atmosphäre ist zu dieser Zeit friedlich und es gibt weniger Verschmutzung durch Gedanken in der Umgebung. Deshalb kann man sich in der Meditation besser konzentrieren. Die strahlende Energie, die sich in Deinem Körper nach der Morgenmeditation verteilt, hilft uns, unsere täglichen Tätigkeiten den ganzen Tag lang auf friedvolle Weise auszuführen. Du befreist Dich von Gedanken des ganzen Tages nach einer fünfzehn bis dreißig minütigen Meditation am Abend. Der Geist wird ruhig und stabil. Du fühlst Dich leicht und glücklich und kannst friedlich schlafen. Wenn Du Deine Augen während der Meditation schließt, dann richtet sich Dein Geist nach innen und es ist hierdurch einfach, seinen Geist von äußeren Dingen abzulenken. Wenn Dein Geist aber zum Kino, zur Bushaltestelle, zu Freunden oder zu anderen Menschen oder Orten wandert, dann können Deine Gedanken zerstört werden, wenn Du Deine Augen öffnest und in eine Flamme schaust.

Frage: Swamiji, meine Frage lautet: Worauf soll unsere Aufmerksamkeit (chitta) während der Meditation gerichtet sein?
Antwort: Du hast bestimmt schon einmal gesehen, dass der am oberste Bereich des Kopfes eines Neugeborenen pulsiert. Wir sollten unsere Aufmerksamkeit während der Meditation auf diesen Teil des Kopfes richten. Wenn wir älter werden, dann füllt sich dieser weiche Teil des Kopfes und wird hart. Unsere Aufmerksamkeit sollte auf diesen Ort gerichtet sein. Wenn wir unsere Hände auf die Knie legen, dann wandert unsere Aufmerksamkeit dorthin. Wenn wir unsere Hände auf unsere Brust legen, dann wird unsere Aufmerksamkeit auf der Brust liegen. Auf diese Weise, wandert unsere Aufmerksamkeit dort hin wo immer wir unsere Hände platzieren. So verhält sich üblicherweise unser Körper. Wenn Du Deine Hände auf den obersten Punkt Deines Kopfes legt, dann wird Deine Aufmerksamkeit dorthin wandern. Das heißt, Deine Aufmerksamkeit wird auf dem Kronen Chakra (Sahastrar Chakra) liegen. Du solltest Dich während der Meditation auf den obersten Punkt Deines Kopfes konzentrieren.

Frage: Swamiji, wir erhalten nicht immer die Möglichkeit, in Gemeinschaft zu meditieren. Bitte zeige uns einen Weg, mit dem wir den Nutzen der Gruppenmeditation erhalten können, auch wenn wir allein meditieren.
Antwort: Nehme ein Bad am Morgen und setze Dich dann vor das Bild meines feinstofflichen Körpers. Stell Dir vor, dass ich vor Dir sitze. Dann wird in Dir automatisch positive Energie entstehen. Höre Dir eine halbe Stunde lang eine Kassette mit aufgezeichneten Diskursen von mir an und beginne danach Deine täglichen Aktivitäten. Wenn Du Dir die Kassette anhörst, dann erhälst Du die Gemeinschaft von 40000 Menschen, für die ich den Diskurs gehalten haben. Während Du zuhörst, wirst Du Dich langsam den 40000 Menschen anschließen und langsam wird sich Deine Identität auflösen. Am ersten, zweiten und dritten Tag, wird sich Dein Geist beruhigen, während Du die Diskurse hörst. Auch wenn die Kassette endet, wird der Geist nicht gewillt sein, aufzuwachen. Du wirst Dich sehr leicht und entspannt fühlen da Du Dein Empfinden von Existenz mit der Gemeinschaft verschmolzen ist. Wenn die geschieht, wirst Du in einem geeigneten Zustand sein, um zu meditieren. Es ist notwendig, erst seinen Körper fit für die Meditation zu machen. As ich einmal in Rajkot war, traf ich einen hohen Beamten. Er fragt nach Kassetten und ich gab sie ihm. Dann fragte er mich, obe er diese im fahrenden Auto hören konnte. Ich sagt: " Nein, Du wirst in Meditation gehen, während Du zuhörst. Aber was wird mit dem Fahrer sein?" Du solltest deshalb in Stille sein und Dir dann die Kassetten mit den Diskursen anhören um den vollen Nutzen zu erhalten.

Frage: Swamiji, warum binden wir uns ein Tuch über den Kopf bevor wir meditieren?
Antwort: Zahlreiche Menschen tragen eine Kopfbedeckung, während sie religiöse Rituale ausführen; einige tragen einen Turban, andere tragen einen Tuch. All diese Menschen haben das gleiche Ziel, nämlich, dass ihre Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Ort gerichtet wird. Unsere Aufmerksamkeit richtet sich beispielsweise auf den Teil des Körpers, auf den wir unsere Hand legen. Gleichermaßen ist unsere Aufmerksamkeit auf den obersten Teil unseres Kopfes gerichtet, wenn wir uns ein Tuch um den Kopf binden. Zweitens stellt das Tuch eine Möglichkeit dar, dass sich Meditierende weltweit erkennen. Wo immer in der Welt Du auch bist, wenn Du jemanden siehst, der das Tuch trägt, wirst Du ihn als Meditierenden erkennen.

Frage: Swamiji, immer wenn ich meditiere schlafe ich ein. Was soll ich tun?
Antwort: Zahlreiche Leute haben dieses Problem. Viele Menschen führen ein anstrengendes Leben und deshalb wird ihre rechte Energieseite geschwächt. Desweiteren tragen sie eine Menge Abfall aus ihrem vergangenen Leben in sich und deshalb ist ihre linke Energieseite geschwächt. So lang dies nicht beseitigt wird, schläft man während der Meditation ein. Dies wird in einem späteren Stadium nicht stattfinden.

Frage: Swamiji, meine Frage lautet, wie kann man ein Gefühl von völliger Hingabe in sein Leben bringen?
Antwort: Ich habe Dir empfohlen, mir Deine gesamte Vergangenheit zu geben und im Gegenzug werde ich Dir eine goldene Zukunft geben. Die Bedeutung des Wortes Samarpan ist sehr einfach. In früheren Zeiten hatten die Menschen Pendeluhren, in denen sich ein Pendel von einer Seite zur anderen bewegte. Gleichermaßen ist es so, dass wenn unsere Aufmerksamkeit zu Ereignissen unserer Vergangenheit wandert, sie mit der gleichen Geschwindigkeit, mit der sie in die Vergangenheit gewandert ist nun auch in die Zukunft wandert. Und sie schwingt fortwährend zwischen der Vergangenheit und der Zukunft. Deshalb wird die Hälfte Deiner Energie damit verschwendet, dass Du über die Zukunft nachdenkst und wenn Du in der Gegenwart arbeitest bleibt für Dich keine Energie übrig. Was immer wir machen, wir werden nicht erfolgreich sein. Wenn ich Dich auffordere, Dich hinzugeben, meine ich, dass kein einziger Gedanke über die Vergangenheit aufkommen sollte und wenn Du solch einen Zustand erreichst, dann wird Deine Aufmerksamkeit stark werden. Wenn Du keine Gedanken über die Vergangenheit hast, dann wirst Du automatisch keine Gedanken über die Zukunft haben. Als Ergebnis wird Deine Aufmerksamkeit in der Gegenwart bleiben. Egal welcher Aufgabe Du Dich zuwendest, dadurch, dass Du in der Gegenwart verbleibst, wird die Aufgabe sehr erfolgreich erfüllt werden.

Ich bezeichne Hingabe ("Samarpan") als den Zustand, in dem man weder Gedanken über die Vergangenheit noch über die Zukunft hat. An dem Tag an dem Du solch einen Zustand erreichst, wirst Du völlige Hingabe ("Samarpan") haben. Du wirst frei von Deiner Vergangenheit sein; von Krankheiten, schlechten Ereignissen und schlechten Menschen aus der Vergangenheit. Wenn es Dir gelingen wird, das Gift Deiner Vergangenheit zu entfernen, dann wirst Du völlig leer sein. Das mit Nektar gefüllte Gefäß befindet sich in Dir und Du wirst dessen Duft erfahren. Als Allererstes ist es notwendig, dass Du das Gift, das sich in Dir befindet, entfernst. Hingabe ("Samarpan") bedeutet, dass Du keine Gedanken über die Vergangenheit hast.

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